Donnerstag, 12. August 2010

Abschiedstour zum Nipfjället

So langsam beginnen wir die Stunden rückwärts zu zählen. Nach dem langen Ausflug gestern und der noch längeren Rückfahrt, die uns morgen erwarten wird, blieben wir in der"näheren" Umgebung. Zum Mittagslunch fuhren wir zum Burusjön. Der liegt am Weg zum Nipfjället.




Die zwei Herren können kaum 5 Miuten lang ruhig sitzen. Kaum ist der Lunch beendet schwärmen sie wieder aus, immer auf der Suche nach einem noch spektakulärern Bild Schwedens Natur. Ich glaube, die sind im höchsten Grad süchtg.

Und prompt, während der eine sich der Botanik an Ufernähe hingibt, versucht sich der andere der heimischen Fauna.



Am Nachmittag fuhren wir dann ein letztes Mal hoch zum Nipfjället. Bis oben, wo die vielen Steinmannli stehen.

Die Warnung des Nipmännchen müssen wir stets vor Augen haben. Wir wollen ja nicht, dass der Groll des Troll zu gross wird. Er würde dann sicher die Türe zu den vielen grossen und keinen Schönheite dieses Berges vor uns zuschliessen.



Und da wir ihn ja freundlich gegrüsst und erst noch auf unserem Blog verewigt haben, belohnte er unsere Suche nach der Moltebeere mit Erfolg. Nach den Vögel im letzten Jahr entdecken Tamara und ich nun auch die Flora Schwedens.



Auf der Talfahrt suchten wir dann noch nach Peters Spaghettimoos. Der Fachausdruck dieses Mooses wäre Lyckopodium. Das sorgte dann nochmals für ein grosses Hallo bei Vati. Wurde doch dessen Staub bei der Pillenherstellung verwendet.

Dann hiess es definitv Abschied nehmen von dieser grandiosen Umgebung. Ich bin aber überzeugt, dass wir in Erinnerung noch oft über die Tundra vom Nipfjället wandern werden.


Kurz vor Idre stiessen wir noch fast mit diesem kapitalen Renbock zusammen. Getrieben von einem Motorrad, suchte er Schutz im nahen Wald. Wir wollten ihn dann nicht einfach so gehen lassen und stellte ihm nach. So gelangen uns doch noch ein paar schöne Fotos dieses stolzen Tieres. Ganz still, aber mit etwas Ungeduld, liess er diese Fotoshooting über sich ergehen.




Unter den wachsamen Augen unserer Fahrercrew Tamara und Mueti kehrten die zwei Grosswildjäger nach erfolgreicher Jagd zum Auto zurück.


Der aller letzte Gruss gehörte schlussendlich einem kapitalen Tier, für einmal in weissen Strümpfen.


Diese weisse Flechte ist die Hauptnahrung unserer Freunde, der Rentiere. Zeitweise ist der Boden so dicht bedeckt, dass man meint, es liege Schnee. Im Kollektiv versuchte jeder von uns diese weisse korallenänliche Flechte ins richtige Licht zu rücken.



Der Abend liessen wir mit einem erneuten BBQ von Peter und Silvia ausklingen. Wer zeitweise genug vom Packstresse hatte, konnte sich vor die Stuga setzten und zwischendurch diese schöne Abendstimmung genissen. Nach den letzten Schönwettertagen ziehen grosse Regenwolken auf. Es scheint, dass mit unsere morgigen Abreise auch das Wetter umschlagen wird.


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