Nach unserem ersten Frühstück in Schweden und dem O.K. des Vermieters fuhren wir direkt zur Kupfermine von Falun.
An der Mine am Koppaberget sind wir, Tamara und Peter, schon mehrmals vorbeigefahren ohne sich der Geschichtträchtigkeit bewusst zu sein. Wie soll man auch, wenn man sie nicht kennt, die Geschîchte des Fet-Mats, dem Toten von Falun. Jetzt kennen wir sie und Ihn auch, er, der fast 50 Jahre im Stollen begraben war und in alter Frische, gut erhalten gefunden wurde. Nur seine Verlobte, als alte Frau, erkannte ihren Angetrauten wieder.
Und genau diese Mine besuchten wir heute. Mueti hat uns diese Geschichte näher gebracht. Dank ihr haben wir wieder etwas Neues und Spannendes entdeckt.
Unter schwersten Bedingungen wurde hier Kupfer abgebaut. Wenn man die technischen Hilfsmittel sieht, welche damals zur Verfügung standen, kommt man nur noch ins Staune. Das waren noch Männer und Frauen.
Von einer Plattform aus sieht man tief in die Abbauhalde. Von Rot zu Gelb wechseln, je nach Gesteinsschicht, die Farben.
Beim kurzen Besuch des Mueseums stiessen wir noch auf allerlei Wissenswertes über Steine und Chemische Alchemie. Zum Glück waren die schönsten Steinexemplare hinter Glas, Vati hätte sicher nicht wiederstehen können und das Übergewicht auf dem Rückflug wäre vorprogarmmiert gewesen.
Unser nächste Station war in Nusnäs die Fabrik der Dalarnpferde. Hatte das hier Touristen.... Nichts desto trotz der Besuch ist immer lohnenswert und interessant. Vom Rohling bis zum fertigen roten, blauen oder andersfarbenen Pferdchen.
Das schon fast obligatorische touristen Foto geschossen, verliessen wir mit dem Auto, nicht mit dem Kirchboot den Silijansee weiter nordwärts.
Der "zweitletzte" See auf unserer Schwedenreise wollte Vati nicht verpassen. Für einmal ein Fotohalt der einfachen Art. Fenster runter und sitzen bleiben.
Entlang des Hyckeberget führte uns die Strecke erstmals so richtig einsam durch den schwedischen Wald. Am Hyckeberget hatte Carl Linné auch seine Spuren hinterlassen. Eine mächtige Felswand, die steil aus dem Wald ein paar hundert Meter empor ragt.
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