Schon auf den ersten Metern nach Beginn der Gravelroad, trafen wir auf die ersten Rentiere. Eines kam ganz nah und kreuzte hinter uns die Strasse. Der Tag war lanciert.
Als wollte es uns sagen: "Folgt mir ich zeig euch was Schönes!" trottete es vor uns her. Seine Einladung nahmen wir dankend an und folgten ihm.
Auch für Botanikfans ist es natürlich hier oben immer spannend und es können alt bekannte und vielleicht auch seltene Pflanzen entdeckt werden.
Das wachsame Auge unseres Chauffeurs Tamara erspähte dann prompt unsern alten Freund, den Mornell Regenpfeifer. Das "Vogelpärchen" musste sich wie auf dem Walk of Fame vorgekommen sein. Von allen Seiten her wurden sie mit allen möglichen Kanonen unseres Fotoequipments ins Visier genommen. Hier oben ist halt jeder ein bisschen ein Star. (Hier nicht der Vogel gemeint!)
Jeder suchte sich noch seinen besten Platz um das Nipfjället und seine grandiose Weitsicht, hier spricht man nicht von Aussicht, ins richtige Licht zu rücken.
Auf der Rückfahrt, verbunden mit einem Notstop, verabschiedete uns ein alter grosser Renbock. Jetzt im Herbst tragen die meisten mächtige Geweihe. So ein Geweih wächst im Sommerhalbjahr 3 cm im Tag.
Auf einer abendlichen Rundfahrt suchten wir immer wieder nach dem König der schwedischen Wälder: Dem Elch. Belohnt wurden wir zuerest mal mit einem Regenbogen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen