Freitag, 6. August 2010

Das Nipfjället verzaubert alle

Heute war unser Ziel die nähere Umgebung von Idre. Der Besuch vom Nipfjället ist natürlich ein Muss! Der Hot Spot.


Schon auf den ersten Metern nach Beginn der Gravelroad, trafen wir auf die ersten Rentiere. Eines kam ganz nah und kreuzte hinter uns die Strasse. Der Tag war lanciert.

Als wollte es uns sagen: "Folgt mir ich zeig euch was Schönes!" trottete es vor uns her. Seine Einladung nahmen wir dankend an und folgten ihm.


Auch für Botanikfans ist es natürlich hier oben immer spannend und es können alt bekannte und vielleicht auch seltene Pflanzen entdeckt werden.


Das wachsame Auge unseres Chauffeurs Tamara erspähte dann prompt unsern alten Freund, den Mornell Regenpfeifer. Das "Vogelpärchen" musste sich wie auf dem Walk of Fame vorgekommen sein. Von allen Seiten her wurden sie mit allen möglichen Kanonen unseres Fotoequipments ins Visier genommen. Hier oben ist halt jeder ein bisschen ein Star. (Hier nicht der Vogel gemeint!)





Ich glaube, wer diese Bilder betrachtet, versteht, warum es Naturfreunde gibt. Wer dies nicht versteht, soll besser zuhause hinter dem Ofenbank sitzen bleiben und ja nie in den Norden fahren! :-)

Wie nach einer Arbeitsschicht waren wir um eine kleine Stärkung froh.

Jeder suchte sich noch seinen besten Platz um das Nipfjället und seine grandiose Weitsicht, hier spricht man nicht von Aussicht, ins richtige Licht zu rücken.



Auf der Rückfahrt, verbunden mit einem Notstop, verabschiedete uns ein alter grosser Renbock. Jetzt im Herbst tragen die meisten mächtige Geweihe. So ein Geweih wächst im Sommerhalbjahr 3 cm im Tag.


Auf einer abendlichen Rundfahrt suchten wir immer wieder nach dem König der schwedischen Wälder: Dem Elch. Belohnt wurden wir zuerest mal mit einem Regenbogen.

Die KranichAir nutzte noch das letzte Abflugfenster vor der Nachtflugsperre. Ob in Zürich Doppeltakeoffs auch erlaubt sind oder ob solche Flugformationen der Parouille Suisse vorbehalten, muss uns die Spezialistin dann noch näher erklären.


Die untergehende Sonne und der zu Ende gehende Tag verabschiedete sich noch mit einem schwedischen Feuerwerk. Spiegelungen im Abendlicht - Traumhaft.





Auf der Rückfahrt nach Idre wurde es dann schon bald Nacht. Mal schauen wo die Strasse uns morgen hinbringt.


Gute Nacht Schweden, Gute Nacht Ihr Elche. Gesehen haben wir Euch heute nicht, aber wir versprechen Euch: Wir kommen wieder.

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